Klasse

„Jetzt kann mir egal sein, ob der Block mich liebt“ – Autosoziobiografische Verfahren im Hip-Hop

Von Paula Baumgartner | Wenn man von Autosoziobiografie und sozialen Aufstiegserzählungen spricht, denkt man an Texte wie Didier Eribons Rückkehr nach Reims oder Christian Barons Ein Mann seiner Klasse. Dabei werden auch in einem anderen kulturellen Feld autosoziobiografische Rückblicke auf Kindheit und Jugend in sozial prekären Umgebungen geworfen.

Kafka, der „Ultralinke“? Klasse und Arbeit in den Romanfragmenten

Von Irene Husser | Kafkas Werk, so heißt es immer wieder, erfreue sich bis heute großer Beliebtheit, weil es menschliche Grunderfahrungen zum Thema habe. Doch muss man mit Blick auf den sozialen Status seiner Protagonisten fragen: Wie allgemeinmenschlich sind die Texte, die doch von Prekarisierung, unwürdigen Arbeitsverhältnissen und Abstiegsängsten handeln?